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Online Marketing für kleine Firmen

16-01-2014 0

Das Internet ist prinzipiell ein demokratisches Medium, das jedem die Möglichkeit gibt, sich und sein Unternehmen zu präsentieren – prinzipiell!

De facto sieht es mit dem Internetauftritt oft nicht anders aus als in allen anderen Lebens- und Geschäftsbereichen auch.

Wer bereits Erfolg hatte, kann sich auch die bessere Internet-Präsenz und die Leute, die diesen professionell pflegen, leisten. Trotzdem gibt es auch für kleine Unternehmen und auch die Ein-Mann-oder-Frau-Firma Möglichkeiten, sich seinen erfolgreichen Platz im Internet, den Sozialen Netzwerken und den Suchmaschinen zu schaffen. Klar, jeder, der im Internet werben will, könnte nichts anderes tun, als sich nur darum zu kümmern. Das ist nun aber mal zeitlich wie finanziell nicht zu leisten und daher ist es um so wichtiger, sich auf ein paar Dinge zu konzentrieren. Hier ein paar Tipps, wie die Strategie für die Pflege der Internetpräsenz von kleinen Betrieben aussehen kann.

Organisatorisches zuerst

Die große Frage ist zunächst, wie viel Zeit kann innerhalb einer Firma für Online Marketing (darunter verstehe ich alle Maßnahmen, die sich um die Internet-Präsenz drehen) investiert werden? Dabei sollte man sich darüber im Klaren sein, dass dieses ebenso unverzichtbar ist wie die Buchhaltung zu erledigen. Online Marketing ist keine Option, es ist ein Muss! Und wer wirklich absolut keine Zeit dafür erübrigen kann, der sollte einen Dienstleister damit beauftragen.

Wer sich aber selbst an die Arbeit machen will, sollte das verfügbare Zeitbudget ermitteln und die Arbeit am Internet-Auftritt dann fest in seinen Arbeitsablauf einplanen. Zwar kann man durch konzertierte Aktionen, wie z.B. der OnPage-Optimierung seiner Homepage, durchaus etwas für die Optimierung seiner Webpräsenz tun, doch Online-Marketing ist ein kontinuierlicher Arbeitsauftrag. Die Pflege der Homepage, das Schalten von Anzeigen, die Planung von Newsletter-Aktionen und vor allem die fortlaufende Betreuung seiner Social Media Auftritte bedarf ständiger Aufmerksamkeit.

Womit anfangen?

Bei der Vielfalt an möglichen Präsenzen im Internet bei gleichzeitig begrenztem Zeitbudget sollte man einen Fahrplan für die Optimierung seiner Web-Auftritte haben. Sofern die Unternehmens-Homepage nicht gerade erst neu und bereits SEO-optimiert erstellt wurde, muss diese zunächst auf den Prüfstand gestellt werden. Dabei sollten die folgenden Fragen beantwortet werden:

  • * Ist sie technisch einwandfrei?
  • * Findet sich der Nutzer gut darauf zurecht, kommt er problemlos zu den Themen, die ihn interessieren?
  • * Habe ich genügend qualitativ hochwertigen und Keyword-relevanten Content?
  • * Haben alle Seiten Titel und sind diese aussagekräftig?
  • * Sind alle Seiten gut strukturiert und Überschriften enstprechend gekennzeichnet (h1, h2...)
  • * Haben meine Links Title-Tags, meine Bilder Title- und Alt-Tags und sind diese aussagekräftig?
  • * Habe ich die Meta-Angaben für jede Seite so gemacht, dass eine korrekte Ausgabe durch die Suchmaschinen erfolgen kann?


Wer diese Fragen abarbeitet, hat schon mal eine gute Ausgangsposition, um seine Homepage bei den Suchmaschinen zu pushen.

Bei all diesen Überlegungen sollte man immer die Bedeutung von geschriebenen Inhalten im Hinterkopf behalten, denn Suchmaschinen sind textbasiert, der Content ist also hauptsächlich das, was zählt. Und so wie es für jedes Unternehmen wichtig ist ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber Mitkonkurrenten zu haben, so ist es auch wichtig sich mit 'einzigartigem' Content zu präsentieren. Das Kopieren von bekannten Inhalten wird von Suchmaschinen abgestraft, eigener 'unique' und qualitativ hochwertiger Content belohnt. Auch bei der Menge an Textinhalten sollte man nicht sparsam sein. Jedes Produkt, jeder Mitarbeiter, jede Dienstleistung und jedes soziale Engagement einer Firma sind der Stoff aus dem guter Content werden kann. Und wer wirklich immer wieder viel mitzuteilen hat, der ist mit einem Blog oder zumindest einer 'News'-Rubrik auf seiner Homepage gut bedient.

Welche weiteren Online-Marketing-Maßnahmen sinnvoll sind, entscheidet sich meist anhand der regionalen Ausrichtung einer Firma:

Lokal, regional, national oder global?

Je nach regionaler Ausrichtung eines Unternehmens fällt die Entscheidung für das weitere Vorgehen aus. Wer eine Firma mit starkem regionalem Bezug und mit direkten Kundenbesuchen hat, für den ist zunächst der Eintrag in die Online-Stadtpläne der Suchmaschinen einen Muss. Google und Bing Places sowie Yahoo Local sind kostenlose Dienste, die Ihre Firma in Ihrer Region noch sichtbarer machen. Zudem sollte auch Ihre SEO-Strategie lokale und regionale Aspekte miteinbeziehen, also bei der Wahl der Keywords eine Rolle spielen.

In puncto direkter Kundenkontakt steht auch eine weitere strategische Entscheidung an: Wer ein lokales Geschäft hat, ortsgebundene Dienstleistungen erbringt, wer also auf sogenannte 'Laufkundschaft' angewiesen ist, der sollte sich fragen, wie diese Kunden zu ihm finden. Mobile Endgeräte sind unaufhaltsam auf dem Vormarsch, was auch das Benutzer-Verhalten drastisch beeinflusst. Heute ist es gang und gäbe, sich kurzfristig über ein mobiles Endgerät z.B. über Geschäfte, Clubs, Restaurants, aber auch viele andere Dienstleister direkt an seinem momentanen Aufenthaltsort zu informieren. Wenn Sie also auf diese Weise Kunden gewinnen können, sollten Sie sowohl über einen speziell für mobile Endgeräte optimierte Website als auch für das aktive Betreiben eines Social Media Accounts entscheiden, der Ihre potenzielle Kunden direkt vor Ort über Ihre Türschwelle locken kann. Womit wir bei den Social Media Diensten sind...

Soziale Netzwerke – Ja? Nein? Welche? Wie?

Eines vorweg: Die Pflege eines Social Media Accounts ist zeitaufwendig! Wer glaubt, das einfach so nebenbei erledigen zu können – so wie die private Nutzung eines solchen Dienstes – der irrt. Und ein schlecht gepflegter Auftritt in einem Sozialen Netzwerk schadet in der Regel mehr als er bringt. Also: wenn Social Media, dann richtig und lieber bei einem Dienst seinen Account mit Bedacht pflegen als sich auf allen möglichen Kanälen verzetteln. Trotzdem gibt es viele gewichtige Argumente für eine Präsenz bei Sozialen Medien, u.a. dass sie eine kaum schlagbare Quelle sind, über die sich Meinungen und Trends von Konsumenten ermitteln, aber auch beeinflussen lassen.

Die Frage, ob man überhaupt 'Social' macht, hängt hauptsächlich von der Kundschaft ab. Ist diese dort präsent und aktiv, kann ich diese dort erreichen und mobilisieren, kann ich die Meinung potenzieller Kunden über Soziale Netzwerke maßgeblich mitbilden – dann ist 'Social' die richtige Entscheidung. Welchen Dienst bzw. welche Dienste man letztlich wählt, hängt wiederum damit zusammen, wie und wo man seine Kunden am besten erreicht.

Der Auftritt in den Sozialen Medien sollte die Corporate Identity einer Firma mittragen, optisch ebenso wie in der Kundenansprache. Und um den Zugang von einem Internet-Auftritt zu einem anderen so leicht wie möglich zu gestalten, sind Cross-Verlinkungen zwischen den einzelnen Plattformen wichtig. Und natürlich muss man sich selbst in den relevanten Themenkreisen tummeln. Dies macht man, indem man sich passenden Google+-Kreisen, Facebook-, XING- oder LinkdIn-Gruppen anschließt, die dem eigenen Unternehmenserfolg dienlich sind. Bei der Nutzung von Twitter ist es empfehlenswert Hashtags zu verwenden, über die ich in Bezug mit anderen themenrelevanten Tweets gesetzt werde.

Bei so viel Online-Engagement müssen Sie als Inhaber oder Mitarbeiter einer kleineren Firma auch wissen, ob sich das alles denn überhaupt lohnt bzw. was Sie denn tun können, um Ihren Kampagnen zu mehr Erfolg zu verhelfen...

Erfolg von Online Marketing messen

Die meisten Dienste warten mit eignen Tools auf, mit denen man seine Homepage bzw. seine Social Media Auftritte auswerten lassen kann, z.B. Google Analytics, Twitter Analytics oder Facebook Statistics. Diese sagen einem viel darüber, wie viele Besucher man auf welchen Seiten bzw. welchen Beiträgen hatte, sozio-demographische Daten über die Nutzer sind abrufbar sowie die Frage, von welchen Geräten aus diese auf meine Informationen zugegriffen haben. Darüber hinaus gibt es im Internet eine Unmenge an teils kostenlosen, teils kostenpflichtigen Analyse-Tools. Die Frage, die sich hier jedoch wieder stellt, ist, wie viele dieser Statistiken ich sinnvollerweise im Rahmen meiner begrenzten Zeit und meines begrenzten Budgets auswerten kann. Daher empfiehlt es sich, auch bei der Erfolgsmessung Schwerpunkte zu setzen. Wenn ich merke, dass mir eine meiner Internet-Auftritte nicht die gewünschte Conversion – also die Umsetzung virtueller Kontakte in direkte Kundenkontakte – bringt, kann ich mich auf die Optimierung dieses Dienstes konzentrieren. Oder umgekehrt: Ich merke, dass eine bestimmte Plattform gut funktioniert, also schaue ich mir deren Zahlen genau an und schaue, wie ich diesen Erfolg ausbauen kann.

Kleine Unternehmen sollten ihre Online-Präsenz auf jeden Fall systematisch planen, die Pflege zum festen Bestandteil ihres Unternehmens-Konzeptes machen und durch Konzentration auf die am meisten Erfolg versprechenden Plattformen bzw. auf die Behebung der größten Schwachstellen ihren Platz im Internet behaupten und die Sichtbarkeit kontinuierlich ausbauen.

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